10 Jahre Planung und Beratung

Ein Blick zurück

Im August 2008 startete ich nach über 15 Jahren Berufstätigkeit in verschiedenen Planungsbüros das Projekt „Selbstständigkeit“. Kirsten Krasel ist seit Frühjahr 2009 im Team. Weitere Kollegen/ innen begleiteten uns über die Jahre. Im September 2010 bezogen wir unsere Büroräume in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof in Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

Im Sommer 2018 können wir nunmehr auf zehn Jahre mit vielfältigen Projekten zurückschauen. Mit vier Kolleginnen bearbeite ich große und kleine Projekte. Unsere Ideen, Vorschläge und Planungen wurden mehrfach vor Ort mit Erfolg umgesetzt:

2008
Stadtbus Burgstädt
2012
Servicebus im Südharz
2012
Nachtbusverkehr im Landkreis Hildesheim
2013
Stadtbusnetz in Bad Hersfeld
2015
Stadtbussystem in Rheine
2015
ZOB in Hildesheim
2016
Regionalbusnetz im Landkreis Coburg
2017
Angebotsverbesserungen im Stadtbusverkehr Radolfzell
2017
Stadtbusnetz in Hildesheim
2017
Stadtbusnetz in Offenburg
2017
Fahrplanmaßnahmen im Busverkehr in Aachen
2018
Stadtbusverkehr und neuer ZOB in Alfeld (Leine)

Ein Blick nach vorn

In den letzten zehn Jahren haben sich die Anforderungen an den Öffentlichen Verkehr und seine Planung unübersehbar verändert. Demografischer Wandel, Klimaschutz und Mobilitätswandel sind nur einige Schlagwörter. Neue Themen beherrschen aktuell die Diskussionen der Branche: Digitalisierung, E-Mobilität, Multimodalität, On-Demand-Verkehre u. a.

Zwei Dinge bleiben aber absehbar unverändert: im Mittelpunkt muss der Fahrgast mit seinen Ansprüchen stehen und der Öffentliche Verkehr muss für die Aufgabenträger „bezahlbar“ bleiben.

Noch stärker in den Fokus muss nach unserer Einschätzung auch die Modernisierung und Ertüchtigung der Infrastruktur rücken, es besteht vielerorts noch massiver Nachholbedarf.

»Wir stellen uns den wandelnden Anforderungen und den neuen Herausforderungen für den Öffentlichen Verkehr, mit Innovationsfreudigkeit & Begeisterung, mit Augenmaß & Erfahrung!«

Die Zukunft beginnt jetzt!

Die Mobilität verändert sich, langsam, aber stetig. In den (wieder) wachsenden Metropolen spürbar, an der schrumpfenden Peripherie verhaltener. Unbestritten ist, dass diese Veränderungen neue Herausforderungen für die Verantwortlichen in Stadt und Land nach sich ziehen.

Städte und Regionen ändern sich in ihren Strukturen. Sie wachsen oder schrumpfen, neue Einrichtungen für Einkaufen, Dienstleistungen und Freizeit entstehen, Schulstrukturen passen sich an. Die demografischen Veränderungen wirken, je nach Landstrich, unterschiedlich. Auf dem Land verändert sich das Mobilitätsverhalten eher zuungunsten des Öffentlichen Verkehrs. Die Schülerzahlen gehen hier merklich zurück.

In den Metropolen wird die Fahrgastnachfrage absehbar weiter ansteigen. Zudem muss sich der ÖPNV hier noch stärker an den Anforderungen der multimodalen Mobilität orientieren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt der Öffentliche Verkehr hier wirksame Strategien, insbesondere zur Steigerung seiner Leistungsfähigkeit und seiner Kapazitäten.

»Es zeigt sich bereits heute: Wer seine ÖPNV-Systeme stetig modernisiert, auf die Veränderung der Mobilität ausrichtet und passende Angebote entwickelt, wird langfristig Erfolg haben!«